Anzahl Durchsuchen:5 Autor:Site Editor veröffentlichen Zeit: 2026-02-02 Herkunft:Powered
Bei kapazitiven Touch-Displays hat die Integrationsmethode zwischen dem Anzeigefeld und dem Touch-Sensor einen direkten Einfluss auf die optische Leistung, mechanische Zuverlässigkeit, Signalstabilität, Reparierbarkeit und Fertigungsausbeute.
Zu den heute am häufigsten verwendeten Strukturen gehören G+G (Glas + Glas) , On-Cell und In-Cell. .
Obwohl sie oft hauptsächlich anhand der Dicke verglichen werden, gehen die tatsächlichen technischen Unterschiede viel tiefer.
Dieser Artikel fasst zusammen, wie sich diese drei Strukturen in Aufbau, Leistungsverhalten und geeigneten Anwendungen unterscheiden.
Der Berührungssensor ist als unabhängige Glasscheibe aufgebaut
Oben auf dem Display mit OCA/LOCA verklebt
Display und Touch sind zwei separate Funktionsschichten
Typischer Stapel: Deckglas → Sensorglas → OCA → Anzeigefeld
Berührungssensor ist auf der Oberfläche des Displaypanels integriert (normalerweise auf dem TFT-Oberglas)
Immer noch eine separate Sensorschicht, aber kein zusätzliches Sensorglas
Typischer Stapel: Deckglas → Sensorschicht (auf dem Display) → Anzeigefeld
Berührungssensorelektroden sind direkt in die TFT-Array-Schicht eingebettet
Anzeigepixel und Berührungssensoren werden als eine integrierte Struktur hergestellt
Typischer Stapel: Deckglas → TFT-Panel mit integriertem Touch-Sensor
Aspekt | G+G | On-Cell | In der Zelle |
|---|---|---|---|
Strukturkomplexität | Niedrig | Medium | Hoch |
Gesamtdicke | Am dicksten | Medium | Am dünnsten |
Optische Klarheit | Gut | Besser | Am besten |
Signalpfadlänge | Lang | Medium | Kurz |
Mechanische Robustheit | Hoch | Medium | Untere |
Reparierbarkeit | Hoch | Medium | Niedrig |
Fertigungsausbeute | Hoch | Medium | Untere |
Kostenstabilität | Stabil | Medium | Empfindlicher |
Eine zusätzliche Glas- und Klebeschicht erhöht Reflexion und Parallaxe
Höchste mechanische Steifigkeit
Beste Toleranz gegenüber Vibrationen, Stößen und Temperaturschwankungen
Typisches Verhalten:
Etwas geringere optische Durchlässigkeit
Sehr stabil unter rauen Umgebungsbedingungen
Im Vergleich zu G+G entfällt eine Glasschicht
Verbesserte Transmission und reduzierte Reflexion
Die mechanische Festigkeit hängt stark von der Gestaltung des Deckglases ab
Typisches Verhalten:
Ausgewogene optische Leistung
Mäßige Beständigkeit gegen mechanische Beanspruchung
Minimale Schichtanzahl → höchste optische Klarheit
Geringste Parallaxe und Reflexion
Die mechanische Festigkeit hängt vollständig vom TFT-Substrat und dem Deckglas ab
Typisches Verhalten:
Hervorragende visuelle Leistung
Empfindlicher gegenüber Biegebeanspruchung und thermischer Fehlanpassung
Langer Signalweg
Höhere parasitäre Kapazität
Bessere Isolierung von Displaygeräuschen
Leistung:
Stabil in EMI-starken oder geräuschintensiven Umgebungen
Geringeres Risiko von Anzeigestörungen
Kürzere Anfahrt als G+G
Mäßige Kopplung mit Anzeigesignalen
Leistung:
Gute Balance zwischen Empfindlichkeit und Stabilität
Erfordert eine sorgfältige Abschirmung in Industrieumgebungen
Touch-Elektroden teilen sich die TFT-Umgebung
Starke Kopplung mit Pixel-Treibersignalen
Leistung:
Ausgezeichnetes Empfindlichkeitspotential
Höheres Risiko der Kopplung von Anzeigerauschen
Erfordert erweiterte Firmware-Filterung und Zeitsteuerung
Ausgereifte Lieferkette
Hoher Ertrag
Einfacher Austausch beschädigter Sensorgläser
Vorteile:
Stabile Kosten
Langfristige Feldzuverlässigkeit
Der Ertrag hängt von der Leistungsfähigkeit des Display-Anbieters ab
Sensordefekte betreffen das gesamte Panel
Vorteile:
Reduzierte Stückliste
Moderate Dickenreduzierung
Der Ertrag reagiert sehr empfindlich auf die TFT-Prozesssteuerung
Sensordefekte zerstören das gesamte Anzeigefeld
Herausforderungen:
Höheres Herstellungsrisiko
Begrenztere Lieferantenbasis
Schwierigere Reparatur vor Ort
Industrielle HMIs
Außenterminals
Umgebungen mit starken Vibrationen oder Stößen
Geräte mit langer Lebensdauer
Eingebettete Panels
Medizinprodukte
Halbindustrielle Terminals
Ausgewogene Dicke vs. Robustheitsdesigns
Handheld-Industriegeräte
Kompakte eingebettete Systeme
Gewichtsempfindliche Designs
Crossover-Produkte zwischen Verbraucher und Industrie
Nicht empfohlen, wenn:
Es liegen starke Vibrationen vor
Es wird mit extremen Temperaturwechseln gerechnet
Entscheidend ist die langfristige Reparierbarkeit
Priorität | Empfohlene Struktur |
Maximale Robustheit | G+G |
Ausgewogene Leistung | On-Cell |
Minimale Dicke & beste Optik | In der Zelle |
Die Wahl zwischen G+G, On-Cell und In-Cell sollte nicht allein von der Dicke abhängen.
Mechanische Beanspruchung, EMI-Umgebung, Reparaturstrategie, Lebenszykluserwartungen und Lieferantenfähigkeit sind oft kritischere Faktoren als die optische Leistung.
In industriellen und eingebetteten Systemen überwiegt in der Regel die Langzeitstabilität gegenüber der minimalen Dicke.
Wenn Sie diese Kompromisse frühzeitig in der Entwurfsphase verstehen, können Sie später kostspielige Neukonstruktionen vermeiden.